Geschichte der Bad Camberger Kerb

Mit der Kerb bzw. der Kirchweih wird in Bad Camberg die jährliche Wiederkehr des Tages der Kirchweihe der Bad Camberger Pfarrkirche St. Peter und Paul gefeiert.

Mit dem Bau der Pfarrkirche wurde unter tatkräftiger Mithilfe des damaligen Camberger Pfarrers Caspar Schmid im Jahr 1777 begonnen. Nach der Fertigstellung im Jahr 1781 wurde die Pfarrkirche am 15. Juli 1781 durch den Trierer Weihbischof Johannes Maria von Herbain geweiht. Aus diesem Anlass wurde ein große Fest gefeiert, zudem auch die Einwohner der Nachbarorte mit Fahnen und Kreuzen erschienen.

Das Wochenende, an dem die traditionelle Kerb in Bad Camberg gefeiert wird, hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder geändert. Gegenwärtig wird die Kerb in Bad Camberg am zweiten Oktoberwochenende gefeiert. Damals wie heute sind die Feierlichkeiten am Kerbewochenende eine der wichtigsten Brauchtumsveranstaltungen in Bad Camberg und bilden einen Höhepunkt des Veranstaltungskalenders.

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht der jeweils aktuelle Kerbejahrgang, mit seinen Kerbeborschen und Kerbemädels und der selbst gestalteten Kerbefahne. Das Kerbewochenende wird traditionell mit dem Aufstellen des Kerbebaumes eingeleitet.